Okt 22, 2 Jahren ago

BWH Langenzenn 2 – SpG Heng/Oberferrieden 1 Herren

BWH Langenzenn 2 – SpG Heng/Oberferrieden 4,5:3,5 3251-3153

Bei der Landeligareserve von BWH in Langenzenn hatte die SpG um Jürgen Scheer am Samstag anzutreten, und scheiterte denkbar knapp an einem Punktgewinn. In den Einzelbegegnungen konnte man drei Duelle direkt gewinnen und ein weiteres Duell endete Unentschieden. Ausschlaggebend war, dass die Gastgeber 98 Holz mehr in der Gesamtwertung spielten und die Henger diese 98 Holz fast komplett in die Vollen verloren. Viele Fehler zeugten von vielen Unkonzentriertheiten im Abräumen, die ein besseres Ergebnis verhinderten.
Bereits in der Startpaarung deutete sich in den Probewürfen an, dass auf der gut fallenden Anlage „heute etwas zu holen sein könnte“. Timo Wessel 550 führte schnell 2:0 und musste zum Ende hin ganz schön kämpfen, um noch den Mannschaftspunkt sicherzustellen. Einen rabenschwarzen Tag erwischte hingegen Norbert Kellermann 483 gegen den Tagesbesten Harald Volkert 576. Den ersten Satz konnte Norbert noch gewinnen, die restlichen war er ohne Chance. Volkert ließ nach 245 zum Start erstklassige 331 Holz folgen und stellte somit eine Führung der Gastgeber von fast 100 Holz sicher, die die Langenzenner bis zum Schluß verteidigten.
Noch war alles möglich und in der Mittelpaarung erkämpfte sich Jürgen Scheer mit 3:1 und 549:552 einen weiteren Teampunkt. Spannend verlief das Duell zwischen Peter Walke und seinem Gegenüber Jürgen Glumm. Am Ende stand es 2:2 und 530:530, so dass man sich den Mannschaftspunkt teilte. Am Ende rächte es sich, dass Peter auf der ersten Bahn mit einer Fehlerserie leider den ersten Satz abgeben musste.
Und trotz des fast nicht mehr aufzuholenden Holzrückstandes, war es noch möglich, das Spiel zu gewinnen, wenn Maik Blume und Felix Hochreuther ihre beiden Duelle gewinnen. Maik 535 hatte keine Probleme und gewann sicher 3:1. Richtig spannend machte es dagegen Felix. Nach drei Sätzen stand es 1,5:1,5. Also musste der letzte Satz entscheiden. Hier aber versagten Felix etwas die Nerven, denn er kam mit der letzten Bahn nicht mehr zurecht und zu Beginn des Abräumens sah man leider die Felle davon schwimmen, so dass Felix mit 1:3 und 506-535 unterlag und der letzte Teampunkt an die Langenzenner ging, die ihren ersten Heimsieg in dieser Saison feierten.
Im Nachhinein betrachtet geht der Sieg der Gastgeber in Ordnung, dennoch ärgerte man sich über die vergebenen Chancen, die sich während des Spiels boten, aber keiner zu nutzen wußte.
Nächsten Samstag muss man in einem weiteren Auswärtsspiel in Heideck antreten und ist schon ein wenig zum Siegen verdammt, da man sonst gleich wieder unter Zugzwang gerät. Man will keinesfalls, wie letztes Jahr wieder längere Zeit das Tabellenende zieren.

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